Kultur

Kultur schafft Identität, indem sie zu aktiver Auseinandersetzung anregt und den Dialog fördert. Das trägt zur Verwurzelung der Bevölkerung in der Region und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei.

Kultur ist ein wichtiger Faktor für die Innovationsfähigkeit der Unternehmen und der Region, indem sie ein kreatives Klima prägt. Sie ist zudem ein relevanter Wirtschaftsfaktor. Sie sorgt für Aufträge in diversen Bereichen für Zulieferer und sie zieht Besucherinnen und Besucher an, deren Ausgaben wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückfliessen.

Veranstaltungen

Zeitraum
Der Kulturkalender zeigt Veranstaltungen der kommenden 30 Tage an.

Hermann Müller-Thurgau wurde durch die nach ihm benannte Rebsorte weltbekannt. Doch sein Wirken reichte weit darüber hinaus. Als Botaniker und Pflanzenphysiologe erforschte er unterschiedlichste Nutzpflanzen und vermittelte sein Wissen praxisnah. Im Labor entwickelte er etwa die Erkenntnisse von Louis Pasteur weiter und legte damit die Basis für die industrielle Obstsaftproduktion – ohne Alkohol. Die Ausstellung ehrt den visionären Forscher anlässlich seines 175. Geburtstags.

https://www.weinbaumuseum.ch

Weinbaumuseum
Austrasse 41
8804
Au
044 781 35 65

Die Klosterinsel Ufnau ist ein Ort der Ruhe, der Natur und der Geschichte. Mitten im Zürichsee gelegen, lädt sie dazu ein, innezuhalten – und Kunst und Kultur in einem besonderen Kontext zu erleben. «Zeitraum» verbindet Vergangenheit und Gegenwart, Landschaft und Wahrnehmung. Werke von Carlo Borer, Carla Hohmeister und Beate Frommelt, Micha Aregger sowie Pius Morger begegnen einem Ort, der selbst Bedeutung trägt. Und sie treten in Beziehung zur Landschaft, zur Geschichte dieser Insel und nicht zuletzt zu den Betrachtenden. 

https://www.art-ufnau.ch/

Insel Ufnau
8808
Pfäffikon
Die Sonderausstellung lädt zu einer vielschichtigen Entdeckungsreise durch die Gemeinde ein. Anhand von Fakten, Geschichten, historischen Entwicklungen und überraschenden Beobachtungen zeigt sie Thalwil aus unterschiedlichsten Perspektiven und vermittelt Einwohnenden wie Gästen ein lebendiges Bild von Vergangenheit und Gegenwart des Ortes. Das Publikum ist dabei ausdrücklich zum Mitmachen eingeladen und kann eigene Gedanken, Erinnerungen und Sichtweisen in die Ausstellung einbringen.

https://www.museumthalwil.ch

Museum Thalwil
Alte Landstrasse 100
8800
Thalwil
Öffnungszeiten siehe Homepage

Folgende 6 Künstlerinnen und Künstler stellen im Oktober aus: Juyeon Gächter, Carolin Micaela Hauger , Roland Reinert, Joel Brandenberger, Walter Diem und Elin Nielsen.  Nutzen Sie bitte den QR-Code, mit diesem kommen Sie zu den Informationen direkt auf unserer Webseite oder lesen Sie die Gewerbezeitung oder die Zürichseezeitung/Thalwiler/Sihltaler.

https://www.kunstzuerichsued.com

Galerie kunstzürichsüd
Zürichstrasse 1
8134
Adliswil
Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag 16-19 Uhr, Samstag 11-16 Uhr
Die Wädenswiler Künstlerin Mirjam H. Gerényi präsentiert in der Kulturgarage Wädenswil ein beeindruckendes Sammelsurium ihres vielseitigen Schaffens. Unter dem Titel ZEITREISE – REISEZEIT zeigt sie vielschichtige Bildserien, vielteilige Grossformate – zum Teil über acht Meter lang – sowie ihre prägnanten «Mirjporellos», reich gefüllte Reiseskizzenbücher. Ihre Werke verweben Skizzen, Aquarelle, Collagen und Schichten von Öl- sowie Acrylfarben mit Themen wie Musik, Bewegung, Natur und Reiseeindrücken zu lebendigen Erzählungen ohne Worte.

https://www.mirjamgerenyi.art

Kulturgarage
Florhofstrasse 15
8820
Wädenswil

Am 17. Oktober wird das SHED in Zug zur Wiesn. Live: die Koitaboch-Musi aus Garmisch. Bier à discrétion, Brezel und Hauptgericht inklusive. O'zapft is – am Samstag, 17. Oktober, wird das SHED in Zug zum zweiten Mal zur Wiesn. Von 16 Uhr bis Mitternacht, an langen Tafeln, mit Blasmusik statt Playlist. Live spielt die Koitaboch-Musi aus dem Werdenfelser Land bei Garmisch-Partenkirchen. Die Musikanten sind seit 1994 unterwegs und spielen handgemachte bayerische Musi ohne Elektronik – von der Schunkelrunde bis zu den Oldies zum Mitsingen. Im Preis enthalten sind Bier à discrétion, Wasser und Softdrinks, eine Brezel sowie ein Hauptgericht pro Person nach Wahl aus der Speisekarte. Tickets: Einzelticket CHF 110 pro Person am Gemeinschaftstisch. 10er-Tisch im SHED Market CHF 1'000. Die Eventhalle ist bereits ausverkauft. Dresscode: Dirndl und Lederhosen.

Shedhalle
Hofstrasse 15
6300
Zug
neben dem Museum für Urgeschichte(n)

Traditionelles Herbstkonzert mit grosser Tombola. Besucherinnen und Besucher dürfen die farbigen Jodelklänge des Jodlerklub Heimelig Baar bei einem bodenständigen Nachtessen und grossem Dessertbuffet geniessen. Als Gastformation treten die Enderlin Chicks auf und für die Tanzmusik sorgt die Örgelibandi Manser vom Sattel. Die grosszügige Tombola mit phänomenalen Preisen darf natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen. Das Programmheft kann auf der Website eingesehen werden.

https://www.jodlerklub-heimelig-baar.ch

Veranstalter:
Jodlerklub Heimelig Baar
6340
Baar
Gemeindesaal
Marktgasse
6340
Baar

An diesem besonderen Herbstabend werden Sie entführt in die schillernde Welt der Schlager und Chansons der 1930er bis 1970er-Jahre. Flurina Ruoss - Sopran - Simon Burkhalter - Bariton - Mario Pinggera - Orgel

https://www.richterswiler-konzerte.ch

Veranstalter:
Richterswiler Konzerte
8805
Richterswil
Katholische Kirche
Erlenstrasse 30
8805
Richterswil

Mit Büne Huber, Rykka, Rebekka Lindauer und Handsome Hank. Um ihr Jubliäum zu feiern, hat Heidi Happy mit 20 ihrer inspirierendsten Begegnungen je einen Song geschrieben. Das unglaublich vielfältige und berührende Album «20», welches daraus entstanden ist, wird sie uns präsentieren, und dies mit illustren Gästen! Büne Huber, Rykka, Rebekka Lindauer und Handsome Hank werden sie und ihre Band beehren und zusammen die schönsten und die neusten Songs aus Heidi’s beeindruckender Karriere und ihrem gemeinsamen Repertoire präsentieren. Es wird ein Abend voller wunderschöner Musik, bezaubernder Duette, faszinierender Anekdoten und hinreissender Interaktionen, der musikalisch von sanften Folkballaden über Country-Hits zu poppigen Elektronummern tanzt. Kurzbiografie Heidi Happy: Die Luzerner Künstlerin Heidi Happy, bekannt für ihre warme Stimme und ihr vielseitiges, einzigartiges Songwriting, kann auf eine bemerkenswerte Karriere zurückblicken. Sie hat mit Größen wie Yello, Stephan Eicher und Patent Ochsner zusammengearbeitet, diverse Chart-Erfolge erzielt, grossartige Filmmusik für preisgekrönte Filme geschrieben und hunderte Konzerte weltweit gegeben. Mit dabei: Heidi Happy, Büne Huber, Rykka, Rebekka Lindauer und Handsome Hank: Gesang, Gitarre Ephrem Lüchinger: Keys, Gesang Andi Schnellmann: Bass, Gesang Domi Huber: Drums, Mandoline, Gesang Chrigu Blum: Licht, Bühnendesign Bruno Muff: Ton

https://www.chollerhalle.ch

Chollerhalle
Chamerstrasse 177
6300
Zug
041 761 37 38
Kultur+Aktion

Das Zürcher Bläserensemble spielt vor allem Eigenkompositionen - ein schräger Mix aus Jazz, Improvisation und Banda-Musik, der auch vor schwülstigen Tangos und kettenrasselndem Knastblues nicht halt macht. Blasnost hat ein Herz für bedrohte Instrumente wie Naturhorn und Basssaxophon, setzt aber auch auf handelsüblichere Klangerzeuger: Basssaxophon, Bassklarinette und Tuba legen das rhythmische Fundament; Trompete, Altsaxofon, Baritonsaxofon, Flöte, Posaune und Naturhorn werden melodisch tätig - und manchmal werden die Rollen einfach vertauscht

https://www.lamarotte.ch

La Marotte
Centralweg 10
8910
Affoltern
044 760 48 66
Kellertheater

Das Symphonic Rock Orchester Wood and Metal Connection (WMC) Einsiedeln wagt sich ein weiteres Mal an ein monumentales und eindrückliches neuzeitliches Werk, welches im Oktober 2026 in diversen Kirchen im Kanton Schwyz insgesamt vier Mal zur Aufführung kommen wird – davon zwei Mal in der Klosterkirche Einsiedeln. Für dieses Projekt wird das grosse Sinfonieorchester mit einem eigens erschaffenen Projektchor von rund 80 Sängerinnen und Sängern aus der Region sowie zwei Gesangssolistinnen ergänzt. Das Werk Jubilate Deo des amerikanischen Komponisten Dan Forrest (*1978) bringt die Freude und den Lobpreis Gottes in einer weltumspannenden musikalischen Sprache zum Ausdruck. Das Werk basiert auf dem lateinischen Psalm 100 („Jubilate Deo omnis terra“) und spiegelt die weltweite Vielfalt des Lobpreises wider. Forrest integriert musikalische Elemente verschiedener Kulturen, um die Universalität der Anbetung zu unterstreichen. Gerade in dieser aktuellen Zeit grosser globaler Umwälzungen soll mit diesem Werk die Gemeinschaft und Einigkeit trotz Vielfalt unterstrichen werden. Das Konzert eröffnet mit Origins des amerikanischen Komponisten Brian Balmages (*1975), einer atmosphärischen Ouvertüre über Ursprung, Gemeinschaft und die elementaren Kräfte des Menschseins. Erdige Klangfarben, archaische Motive und kraftvolle Steigerungen schaffen den inhaltlichen Ausgangspunkt für das folgende Hauptwerk. Dieses verbindet sieben Sprachen und vielfältige musikalische Einflüsse aus unterschiedlichen Kulturen zu einem eindrucksvollen musikalischen Erlebnis. Gemeinsam spannen die beiden Werke einen thematischen Bogen von den Ursprüngen des Menschseins bis hin zum universellen Lobpreis und setzen ein Zeichen für Vielfalt, Gemeinschaft und Hoffnung.

https://www.wmc-einsiedeln.ch

Veranstalter:
Wood+Metal Connection
8840
Einsiedeln
Klosterkirche
Klosterplatz
8840
Einsiedeln

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791) Kirchensonate C-Dur KV 336 Zwei Opernarien für Oboe und Englischhorn Mit Zärtlichkeit und Schmeicheln (aus „Die Entfühung aus dem Serail“) Non più andrai far fallone (aus „Don Giovanni“) Antonio Vivaldi (1678-1741) Concerto d-Moll für Oboe, Englischhorn und Orgel Franz Schubert (1797-1828) Offertorium „Intende Voci“, Offertorium D. 963 für Oboe, Englischhorn und Orgel César Franck (1822-1890) Prélude, Récitatif, Fugue et Variation für Oboe d’amore und Orgel Franz Danzi (1763-1826) Concertino C-Dur op. 47 für Oboe, Englischhorn und Orgel (alle Arrangements von Matthias Arter) Ana Lomsaridze Arter – Englischhorn Matthias Arter – Oboe und Oboe d’amore Giuseppe Raccuglia – Orgel Zwischen Barock und Romantik bewegen sich die Kompositionen unseres Programmes. Eine fröhlich-virtuose „Kirchensonate“ und zwei bekannte Arien aus den Opern „Die Entführung aus dem Serail“ und „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadé Mozart eröffnen das Konzert. Dass auch Antonio Vivaldi ein bedeutender Opernkomponist war, ist wenig bekannt; gegen 50 Werke dieser Gattung stammen aus seiner Feder. Das Doppelkonzert d-moll enthält zahlreiche opernhafte Züge, rezitativische Passagen, dramatische Überraschungen und zwei äusserst vokal empfundene Soloparts. Im Original sind es zwei Oboen, die sich die musikalischen Linien übergeben, die zweite Oboe besetzten wir mit dem Englischhorn (auch Tenoroboe genannt), was zu einer Bereicherung der Klangfarben führt und den Dialog noch besser fassbar werden lässt. Es folgen zwei kontrastierende Stücke der musikalischen Romantik. Zunächst ein vokales Spätwerk von Franz Schubert, der im Original für Tenor solo, Chor und Orchester komponiert hat und dessen melodische Linien auch in einer Triofassung bestens zum Ausdruck kommen. Eines der bekanntesten Orgelwerke von César Frank (Prélude, Fugue et Variation) wird hier noch durch die Oboe d‘amore ergänzt und um ein kurzes Rezitativ für dieses eine Terz tiefere, auch Altoboe genannte Instrument, erweitert. Der Abschluss des Konzertes bildet Franz Danzis „Concertino op. 47“. Als Hofkapellmeister in Karlsruhe setzte sich Danzi zeitlebens für Mozarts Opern ein und gilt als Wegbereiter der musikalischen Romantik, was sich in seinem „Concertino“ aufs Schönste manifestiert. Überraschende harmonische Wendungen, wunderschöne Melodien und Klangfarbenspiele zeichnen seine Musik aus und bringen das Konzert zu einem beschwingten Ende.

https://www.pfarrei-rotkreuz.ch

Pfarrkirche
Meierskappelerstrasse
6343
Rotkreuz
Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz

Die musikalische Leitung: Die beiden Dirigenten tragen die musikalische Leitung gemeinsam: João Tiago Santos, Chorleiter Singkreis Lukas und Francisco Santos, Chorleiter CANTALBIS. Mitwirkende: Der Chor ca. 80 Sängerinnen und Sänger wird begleitet vom Orchester Ensemble Cantilena mit 26 Musikerinnen/Musikern sowie einer Gesangssolistin und zwei Gesangssolisten. Kathrin Hottiger, Sopran Jonathan Spicher, Tenor Balduin Schneeberger, Bass-Bariton Programm: Joseph Haydn «Die Schöpfung» - Oratorium in drei Teilen (2h) «Die Schöpfung» Werk und Bedeutung: Joseph Haydns Oratorium «Die Schöpfung» (1796–1798) zählt neben "Die Jahreszeiten" zu seinen bedeutendsten Werken und gehört zu den zentralen chor-symphonischen Kompositionen der Wiener Klassik. Die öffentliche Uraufführung 1799 im Wiener Burgtheater war ein ausserordentlicher Erfolg und wurde von Zeitgenossen als Triumph für den bereits 66-jährigen Komponisten beschrieben. Das Werk verbindet biblische Texte aus Genesis und Psalmen mit Passagen aus John Miltons Paradise Lost. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Libretto, das religiöse Inhalte mit aufklärerischem Weltbild verbindet und ausdrücklich für den Konzertsaal konzipiert ist. "Die Schöpfung" verzichtet auf eine Theologie von Schuld und Sündenfall und stellt stattdessen die Erschaffung der Welt und des Menschen als Akt der Ordnung, Schönheit und Lebensbejahung ins Zentrum. Diese Haltung erklärt die bis heute anhaltende Popularität des Werkes weit über kirchliche Kontexte hinaus. Musikalische Anlage: Die musikalische Anlage orientiert sich formal an der Oratorientradition von Georg Friedrich Händel. Die klare Abfolge von Rezitativ, Arie und Chor ist ausgewogen proportioniert und sinfonisch gedacht. Der Chorsätze übernehmen eine tragende dramaturgische Rolle. Die Musik verlangt von den Sängerinnen und Sängern Konzentration, Präzision, Agilität und stimmliches Durchhaltevermögen. Zusammenarbeit: Der Singkreis Lukas plante bereits seit Längerem eine Aufführung von «Die Schöpfung» und lud den Chor CANTALBIS zu einer Zusammenarbeit ein. Die beiden Chorleiter kannten sich bereits aus vergangenen Projekten. Da beide Chöre in Grösse, Durchschnittsalter, Repertoire und ästhetischen Vorstellungen sehr ähnlich sind, liess sich die Zusammenarbeit von Anfang an sehr unkompliziert umsetzen. Obwohl die beteiligten Chöre geografisch nahe beieinander liegen, sind sie in unterschiedlichen Kantonen verankert. Das Projekt verknüpft Ensembles und Aufführungsorte in den Kantonen Luzern, Zug und Zürich und entfaltet damit eine interregionale, kulturelle Wirkung. Ziel des Projekts: Dieses Projekt bietet ambitionierten Laiensängerinnen und -Sängern die Möglichkeit, eines der bedeutendsten Werke der Chorliteratur auf hohem künstlerischem Niveau zu erarbeiten und aufzuführen. Mit einer Chorbesetzung von rund 80 Mitwirkenden und einem entsprechend grossen Publikum entfaltet das Projekt auch eine soziale Wirkung und trägt zur kulturellen Belebung der beteiligten Regionen bei. Der Einsatz eines professionellen Orchesters ist dabei unerlässlich. Herzliche Einladung: Die beiden Chöre Singkreis Lukas und CANTALBIS freuen sich jetzt schon auf die beiden Konzertaufführungen und laden Sie herzlich dazu ein. Lassen auch Sie sich von dieser grossartigen Musik begeistern.

https://www.pfarrei-baar.ch

Pfarrkirche St. Martin
Kirchgasse
6340
Baar

"Hin zum Licht" mit Werken von William Bolcom, Henri Sauguet, Camille Saint-Saens und César Franck. Die beiden Künstler:innen gestalten ihr Programm als bewusst gesetzte dramaturgische Entwicklung. Asya Fateyeva, Saxophon: Asya Fateyeva gehört zu den herausragenden Vertreterinnen des klassischen Saxophons und stellt das Instrument mit ihrer künstlerischen Vision und Vielseitigkeit in den Mittelpunkt der Musikszene. Geboren auf der Krim, begeistert sie mit innovativen Programmen, die unter­schiedlichste Stile und Epochen verbinden – von Barock und Klassik über Romantik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen, Jazz und Weltmusik. Ihr Spiel zeichnet sich durch technische Brillanz, emotionalen Tiefgang und einen unverwechselbaren Klang aus. Bereits früh machte Asya Fateyeva international auf sich aufmerksam: 2014 schrieb sie Geschichte, als sie als erste Frau das Finale des renommierten Internationalen Adolphe-Sax-Wettbewerbs in Belgien erreichte und den dritten Platz belegte. Seitdem gilt sie als Pionierin, die das Saxophon in der klassischen Musikszene fest etabliert hat. Ihre Konzerttätigkeit führte sie auf renommierte Bühnen und Festivals weltweit. Sie musizierte mit Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Wiener Symphonikern, dem SWR-Symphonieorchester, der Dresdner Philharmonie, dem Beethovenorchester Bonn, Ensemble Resonanz, der Kammerakademie Potsdam, den Münchner Symphonikern und dem MDR-Sinfonieorchester. Unter der Leitung namhafter DirigentInnen wie Robin Ticciati, Bar Avni, Nil Venditti, Vladimir Spivakov, Joseph Bastian, Dirk Kaftan und Michael Sanderling trat sie unter anderem im Wiener Musik­verein, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und beim Lucerne Festival auf. Zu den Höhepunkten der Saison 2025/2026 zählen ihre Rückkehr zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin sowie Debüts mit dem Radio-Symphonieorchester Wien im Brucknerhaus Linz, mit dem Orchestre National des Pays de la Loire und dem Staats-­Orchester Darmstadt. Darüber hinaus setzt sie ihre erfolgreiche Zusamm­enarbeit mit der Lautten Compagney Berlin fort; mit diesem Ensemble veröffentlichte sie bereits ihre zweite CD Dancing Queen, auf der Werke von ABBA und Rameau interpretiert werden – ausgezeichnet 2025 mit dem Opus Klassik. Ihre neue CD Nutcracker Unwrapped, eine Bearbeitung von Tschaikowskys Nussknacker durch Wolf Kerschek, erscheint im Herbst 2025. Ihre musikalische Ausbildung begann sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Professor Daniel Gauthier. Entscheidende Impulse erhielt sie durch Studien­aufenthalte in Frankreich bei Claude Delangle (Paris) und Jean-Denis Michat (Lyon). Zudem absolvierte sie einen Aufbau­studien­gang Kammer­musik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Heute gibt sie ihr Wissen als Professorin für klassisches Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie an der Musikhochschule Lübeck weiter. Severin von Eckardstein, Klavier: Severin von Eckardstein zählt zu den bedeutendsten deutschen Pianisten seiner Generation und ist mit Solo- und Orchester­konzerten längst auf vielen großen Podien der Welt zuhause. So gastierte er mit Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, Dallas Symphony Orchestra, dem NHK Orchestra und dem Mariinsky Orchestra unter Dirigenten wie beispielsweise Paavo Järvi, Jaap van Zweden, Marek Janowski, Valery Gergiev und Philippe Herreweghe. Der Künstler erhielt wesentliche Impulse seiner künstlerischen Ausbildung bei Prof. Barbara Szczepanska, Prof. Karl-Heinz Kämmerling und Prof. Klaus Hellwig und gewann weitere Anregungen durch Studien an der International Piano Academy Lake Como, Italien. Zum Wintersemester 23/24 erhielt er einen Ruf als Professor an die HfMT Köln. Auch die Kammermusik genießt in seinem Repertoire einen hohen Stellenwert. Dabei trat er in Festivals wie dem Kuhmo Chamber Music Festival, Finnland, und – zusammen mit dem Cellisten Heinrich Schiff – in dem Risør Chamber Music Festival, Norwegen, auf. Künstler wie Sophia Jaffé, Isang Enders, Isabelle van Keulen und Igor Levit gehören zu seinen Partnern. Zusammen mit Franziska Hölscher gründete er vor einigen Jahren die Kammermusikreihe „Klangbrücken" am Berliner Konzerthaus.

https://www.aegerihalle.ch

Ägerihalle
Alte Landstrasse 113
6314
Unterägeri

Wenn drei Persönlichkeiten der europäischen Jazzszene zusammentreffen, entsteht mehr als Musik – es entfacht ein swingendes Feuerwerk aus Virtuosität, Erfahrung und Spielfreude. Jeder der drei Musiker kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken, und gemeinsam bilden sie ein Jazzensemble von internationalem Format. In ihrem Zusammenspiel verkörpern Wagner–Schürmann–Beck die Essenz des swingenden Jazz. Die Musiker lassen sich von Vorbildern wie Oscar Peterson oder Erroll Garner inspirieren – ohne je ihre eigene Handschrift zu verlieren.

https://www.lamarotte.ch

La Marotte
Centralweg 10
8910
Affoltern
044 760 48 66
Kellertheater

Herzlich willkommen zur sechsten und zugleich letzten grossen Gruppenausstellung im Kunstraum Kesselhaus in Langnau am Albis in diesem Jahr. Unter dem Titel „Wein, Wald und Genuss“ feiert die Ausstellung die Zeit der grossen Reife. Der Herbst zeigt sich hier als Phase der Ernte und Fülle, während sich der Übergang zum Winter bereits leise ankündigt. Es erwartet Sie ein feierlicher Dialog der Kontraste: Mystische Waldenergie und das warme Leuchten des Weins treffen auf eisiges Gletscherblau, das uns das nahende Zurückziehen der Natur erahnen lässt. Besonders im November, wenn die Welt draussen in den Winterschlaf gleitet, verwandelt sich der Raum in eine Oase des Genusses und des Nachdenkens. Fünf renommierte Kunstschaffende bespielen die geschichtsträchtigen Räume mit ihren unverwechselbaren Handschriften: Nino Kündig (Ninoselva): Bizarre, duftende Skulpturen aus ligurischem Olivenholz. Robert Schwander: Kraftvolle Ölbilder, welche die Stille und Weite der Schweizer Bergwelt einfangen. Philipp H. Schmid: Majestätische Gletscherwelten im meisterhaften Licht-Schatten-Spiel. Werner Käser: Malerische Kompositionen und rhythmische Strukturmuster, inspiriert vom Sihlufer. Sieglinde Schenk: Atmosphärische Werke, die dem steirischen Wein und der Mystik des Waldes huldigen. Eine herzliche Einladung, innezuhalten und die Kraft der Natur und der Kunst an einem Ort zu erleben, der Menschen zusammenbringt.

https://ateliersschenk.ch

Kesselhaus Spinnereiareal
Spinnereistrasse 6
8135
Langnau am Albis

Linther – echt. authentisch. handgemacht. Markus Stadelmann Freitag 23. Oktober 2026 Linther wurde 2020 ins Leben gerufen – inspiriert vom Fluss Linth, der seinen Ursprung am Fuss des Tödi im Kanton Glarus hat, sich dann aber in andere Gewässer verzweigt und so bis weit über die Kantonsgrenzen hinausfliesst. Genauso verhält es sich mit der Musik von Linther: Sie entspringt einem klar definierten Ursprung, entfaltet sich dann aber frei in alle Richtungen. Herz und Seele von Linther ist eine der markantesten Stimmen der Schweiz: Sänger, Musiker und Sprechkünstler Markus Stadelmann. Aus unzähligen Audionotizen, die sich über Jahre auf seinem Handy angesammelt haben, entstanden in nächtelangen Heimstudio-Sessions sorgfältig ausgearbeitete Songs – bereit, live gehört und gefühlt zu werden. Linther ist Musik mit Herkunft und Haltung – verwurzelt im Glarnerland, mit Blick und Klang in die Welt. Mal glasklar und erfrischend wie Bergquellwasser, mal wuchtig und donnernd wie ein Sommergewitter über dem Glärnisch, mal beruhigend und warm wie ein Tee aus hand-verlesenen heimischen Kräutern. Das ist Linther. Essen 18:30 Uhr / Bühnenprogramm 20:00 Uhr Essen (3 Gänge Menü) & Bühnenprogramm CHF 78.- nur Bühnenprogramm CHF 28.- Reservationen 044 721 00 20 info@frohe-aussicht-oberrieden.ch

https://www.frohe-aussicht-oberrieden.ch

Restaurant Frohe Aussicht
In der Weid 8
8942
Oberrieden

Das Ensemble iheimisch ist das Haupt- und Herzensprojekt der Jodlerin, Songwriterin und Chorleiterin Simone Felber.  Die Luzernerin hat klassischen Gesang studiert und ist mit renommierten Chören aufgetreten. Noch während ihres Studiums nahm sie Jodelunterricht bei Nadia Räss. Heute ist Simone Felber eine der prominentesten Stimmen der Neuen Schweizer Volksmusik, auch mit dem Frauenquartett «Famm» oder dem Jodelchor «Echo vom Eierstock», den sie als feministischen Chor bezeichnet. Beim Jodeln geht es ihr nämlich nicht um das Bewahren von Traditionen, im Gegenteil. So sagt sie über ihren Chor: «Wir singen altes Liedgut, passen es aber unserer Zeit an, indem wir einzelne Wörter durch neue ersetzen oder komplett neu texten.» Mit ihren Projekten will sie Traditionen pflegen, aber auch hinterfragen. Als Sängerin verfüge sie über das einzige Instrument, das auch Inhalt vermitteln kann. Das macht sie, indem sie gesellschaftlich brisante Themen anspricht - für sie eine Herausforderung, die sie gerne annimmt und die ihr Freude macht.  Das gilt auch für «Totätanz». In diesem Programm stellt sich ihr Ensemble iheimisch dem düsteren und oft tabuisierten Thema der eigenen Sterblichkeit. Entstanden sind Tanzlieder, die gerade wegen ihrer Positivität tröstlich und zeitlos schön sind.

https://www.kulturaffoltern.ch

Veranstalter:
Kultur Affoltern
8910
Affoltern
Galerie am Märtplatz
Obere Bahnhofstrasse 7
8910
Affoltern
Öffnungszeiten: Freitag: 17.00-20.00, Samstag: 09.00-12.00, Sonntag: 11.00-14.00